ver.di: Mit Abschluss ist Abwehr der Verlegerforderungen gelungen

Eine von den Verlegern geforderte differenzierte oder gar abgesenkte Tarifregelung für Berufseinsteiger sieht die Tarifeinigung ausdrücklich nicht vor. „Mit diesem Ergebnis ist die Abwehr der von den Verlegern geplanten Abwertung des Journalistenberufs gelungen. Das ist das Resultat des Einsatzes vieler tausend Streikender in den vergangenen Monaten. Obwohl die Tariferhöhung sicherlich unbefriedigend ist, ist das Tarifergebnis damit insgesamt ein Erfolg“, erklärte der stellvertretender ver.di-Vorsitzender Frank Werneke. Nun werden die ver.di-Tarifgremien und Mitgliederabstimmungen über die Annahme dieses Tarifergebnis befinden. Die Tarifeinigung wurde mit einer Erklärungsfrist bis zum 30. September 2011 versehen. Laufende Streikmaßnahmen enden mit dem heutigen Tag, dem 18. August 2011. Hier der Link zur ver.di-Info.

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2 Antworten zu ver.di: Mit Abschluss ist Abwehr der Verlegerforderungen gelungen

  1. dasgibst schreibt:

    „Mit diesem Ergebnis ist die Abwehr der von den Verlegern geplanten Abwertung des Journalistenberufs gelungen” (Frank Werneke, verdi). Da ist eben gar nichts gelungen. Vielmehr: Die (exorbitatreichen) Verleger sparen exorbitat an Gehältern (1,5 % Steigerung bis 2014 heißt bei der jetzt schon bekannten Inflationsrate von 2,4 % ein Kaufkraft-Minus von 5-8 %. Redakteurinnen und Redakteure vedienen ja eh viel genug.
    Und das “Tarifwerk 2″ ist nicht etwa abwehrt. Es ist nur vertagt. Wie man hört, ist (nicht veröffentlichter) Bestandteil des morgentlichen Abschlusses die Verabredung, genau darüber “ohne den Druck von Tarifverhandlungen” weiter zu “reden”.

    • berndros schreibt:

      Das befürchte ich auch. Es war schon meine Sorge, dass die ohne Streikdruck über den GTV sprechen. Frank Werneke hat auch in anderen Tarifrunden versucht, aus seiner Sicht “Reformen” bei geschlossenen TV zu besprechen. Das ist gefährlichk weil dann die Kommissionen nur instrumentalisiert werden, es wäre nicht das erste Mal.

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