In den Tarifauseinandersetzungen zählt am Ende der ökonomische Druck auf die Unternehmer. Über die Anzahl der Streikbeteiligten gibt es unterschiedliche Angaben. Es gibt verschiedene Streikstatistiken. Die Agentur für Arbeit z.B. führt die von den Arbeitgeber gemeldeten Streiks. Diese melden aber bei weitem nicht alle. Darüber hinaus gibt es noch die Streikstatistik des WSI, die jährlich veröffentlicht werden. Sie basieren auf den Streikstatistiken der Einzelgewerkschaften. Hier kann man davon ausgehen, dass sie sehr genau sind, was die streikbeteiligten Mitglieder betrifft. Dann gibt es noch die Flugblätter vom ver.di Fachbereich Medien, um einen politischen Überblick über die Streikbetriebe zu geben.
- Liste der Streikbetriebe 2001 ab Urabstimmung 2011
- Liste der Streikbetriebe Druck/Redakteure/Angestellte 2011
- Liste der Streikbetriebe Druckindustrie 2009
- Liste Streikbetrieben Druckindustrie 2007
- Liste Streikbetrieben Druckindustrie 2005
- Liste Streikbetriebe Redakteure Zeitungen 2004
- Liste der Streikbetriebe Druckindustrie 2003
- Liste der Streikbetriebe Druckindustrie 2002
Insgesamt waren 2010 etwa 120.000 Menschen in der Bundesrepublik an Warnstreiks beteiligt. 2009 waren es noch 400.000. Die ist einer niedrigsten Werte in dem letzten Jahrzehnt. Nach Einschätzungen des WSI war 2010 geprägt durch das Ausbleiben von Großkonflikten. In der Metall- und Elektroindustrie einigten sich die Parteien noch vor Auslaufen des Tarifvertrages. In der fast parallel laufenden Tarifrunde im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen/Gemeinden wurde ein Ergebnis über eine Schlichtung realisiert. Die IGM hat nach Anziehen der Konjunktur nach relativ wenigen Warnstreiks in deer Stahlindustrie neben einem Lohnabschluss einen tarifpolitischen Durchbruch in der Frage des gleichen Lohns für Leiharbeiter. Auf der zentralen Seite von ver.di werden sie aktualisiert. Hier werden darüber hinaus vergangene Infos angeboten, so das man ein Gefühl für die Relationen bekommt.